Angelschein - Die Genehmigung zum Angeln

Angeln ohne Angelschein ist fast so wie Fahren ohne Führerschein! In den letzten Jahren ist die Prüfung zum Angelschein immer beliebter geworden und auch die Jugend beginnt sich mit diesem tollen Hobby auseinanderzusetzen. Es gibt kaum noch Plätze, an denen man keinen Angelausweis benötigt. Dieser ist auf einem Angelausflug bei sich zu tragen und bei Verlangen vorzulegen. Der Fischereischein wird immer von der Fischereibehörde vor Ort ausgestellt. Vorab muss hierzu eine praktische und theoretische Prüfung abgelegt werden. Der Lehrgang vor der Fischereiprüfung nimmt ca. 3 Monate in Anspruch. In dieser Zeit lernt man viel über Fisch- und Gewässerkunde, Schonzeiten, Umgang mit Fischen sowie Geräte- und Rechtskunde. Jugendliche können diese Prüfung ab dem 14. Lebensjahr ablegen und ihren Fischereischein beantragen.

In vielen Bundesländern gibt es unterschiedliche Anforderungen an den Angelscheinanwerter, da es von Land zu Land unterschiedliche Gesetze im Fischereibereich gibt.

Mit viel Glück gibt es auch noch vereinzelt Angelplätze, an denen man keinen Angelschein benötigt und so ein Gefühl für diesen tollen und entspannenden Sport bekommen kann.

Eins sollte doch immer im Vordergrund stehen: auch Fische sind Tiere und sollten als Lebewesen behandelt werden, ohne sie zu quälen und zu foltern.

Ohne Angelschein in Deutschland angeln

Dazu ist zu sagen, dass es in Deutschland nicht erlaubt ist, ohne einen gültigen Angelschein zu angeln.

Egal, ob du auf einem See in deinem Angelboot sitzt, an einem Angelteich stehst oder an einem kleinen Fluss - du musst eine Fischereiprüfung abgelegt haben und im Besitz eines genehmigten Angelscheins sein.

Eine Ausnahme gibt es allerdings in Sachsen. Hier ist das Angeln ohne Angelschein an einigen ausgeschriebenen Gewässern erlaubt.

Grundsätzlich gilt: wer angeln möchte, muss einen gültigen Angelschein vorweisen können, sonst werden sehr empfindliche Bußgelder fällig!

Angeln ohne Angelschein - Bußgeld und Strafen

Wie so oft variieren die Strafen von Bundesland zu Bundesland. Doch wenn man darüber nachdenkt ist es auch sinnvoll. Es gibt viele Fischbestände, die immer weiter schrumpfen und vom Aussterben bedroht sind. Der Angelschein oder auch Fischereischein soll das verhindern.

Für Wildfischerei werden in Deutschland hohe Strafen fällig, bis hin zu Freiheitstrafen. Hier unterscheidet man unter öffentlichen Gewässern und privaten Gewässern. Wirfst du deine Angel ohne Angelschein in einen Teich der privat geführt wird, kommt zu dem Vorwurf der Wildfischerei noch der Vorwurf des Diebstahls dazu.

So können Bußgelder leicht in einer Freiheitsstrafe enden, dabei kommt es im Wesentlichen auf den Tatbestand an.

Wir von ANGLERLEBEN.de werden uns bemühen, um dir in der nächsten Zeit weitere Informationen zu den Gesetzen und Bußgeldern der einzelnen Bundesländer zur Verfügung zu stellen.

Cookies erleichtern die Bedienung unserer Website. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK